Was ist eine Open-Source-Strategie?
Verzichten Sie auf proprietäre Software, finden Sie Alternativen
Eine Open-Source-Strategie ist die gezielte Entscheidung, teure SaaS-Lösungen und proprietäre Software durch Open-Source-Alternativen zu ersetzen oder zu ergänzen – mit dem Ziel, Lizenzkosten zu senken, Anbieterbindung zu vermeiden und die Kontrolle über die eigene IT-Infrastruktur zu behalten, ohne auf Funktionsumfang zu verzichten.


Typische Ersetzungen SaaS → Open Source
| Bereich | Verbreitete SaaS-Lösung | Open-Source-Alternative |
|---|---|---|
| Team-Kommunikation | Slack | Mattermost |
| Web-Analytics | Google Analytics | Matomo oder Plausible |
| Workflow-Automatisierung | Zapier | n8n |
| Cloud-Speicher & Office | Google Workspace | Nextcloud |
| Produktdatenmanagement | proprietäre PIM-SaaS | Pimcore, Akeneo Community Edition |
Diese Zuordnung ist beispielhaft – welche Alternative im Einzelfall passt, hängt von Funktionsumfang, vorhandener Systemlandschaft und internen IT-Ressourcen ab.
Beratung, Integration und Betrieb
Eine Open-Source-Strategie beginnt mit einer Analyse der eingesetzten SaaS-Tools und ihrer laufenden Kosten, gefolgt von der Auswahl passender Open-Source-Alternativen für den jeweiligen Anwendungsfall. Die Umsetzung umfasst neben der Beratung häufig auch die technische Integration in bestehende Systeme sowie den laufenden Betrieb – entweder als gehostete Lösung auf eigener bzw. externer Infrastruktur oder direkt auf der Infrastruktur des Kunden.

