Ein Portal,
tausend Werbemittel.
Wie Siemens die letzte Meile zum Vertriebspartner automatisiert hat.
Mit i-edit erhalten Siemens-Einheiten und Vertriebspartner ein browserbasiertes Portal, in dem sie Werbemittel selbst anpassen, übersetzen und produktionsfertig ausgeben — innerhalb der Leitplanken des Corporate Design, ohne DTP-Kenntnisse und ohne Rückfrage bei der Zentrale.


Die Ausgangslage
Werbemittel als Nadelöhr
Ein global aufgestelltes Marketing hat ein strukturelles Problem: Die Zentrale besitzt die Marke, aber die Vertriebseinheiten vor Ort brauchen das Material. Zwischen beiden lag bei Siemens ein Prozess, der mit jedem zusätzlichen Land, Produkt und Kanal teurer wurde.
Was den Prozess ausgebremst hat:
Jede Anpassung lief über die Zentrale.
Jede Anpassung lief über die Zentrale.
Ein geänderter Ansprechpartner, eine lokale Telefonnummer, eine übersetzte Headline — jede noch so kleine Änderung erzeugte ein Ticket, eine Agenturbeauftragung oder eine Layoutschleife. Wartezeiten von mehreren Tagen bis Wochen waren die Regel, nicht die Ausnahme.
Werbemittel entstanden dezentral neu, statt wiederverwendet zu werden.
Werbemittel entstanden dezentral neu, statt wiederverwendet zu werden.
Wo der offizielle Weg zu langsam war, halfen sich Einheiten selbst: mit eigenen PowerPoint-Nachbauten, umgestalteten PDFs und lokalen Dienstleistern. Das Ergebnis war nicht nur Doppelarbeit, sondern ein schleichender Verlust an Markenkonsistenz.
Kein Überblick über den Bestand.
Kein Überblick über den Bestand.
Welche Fassung eines Datenblatts ist aktuell? Wo liegt die freigegebene Bildversion? Ohne zentrale Ablage mit verbindlichem Status entstand ein Suchaufwand, der in keiner Projektkalkulation auftaucht — und trotzdem jeden Tag Zeit kostet.Markensicherheit war Handarbeit.
Markensicherheit war Handarbeit.
Die Einhaltung des Corporate Design hing an Menschen, die jedes Dokument prüften. Das skaliert bis zu einer bestimmten Menge — und danach nicht mehr.Warum das alte Setup an seine Grenzen stieß
Der Engpass war nicht mangelnde Sorgfalt, sondern die Architektur des Prozesses selbst: Kreation, Freigabe und Produktion lagen an einem einzigen zentralen Punkt. Jede Wachstumsbewegung — ein neues Land, eine neue Produktlinie, ein zusätzlicher Kanal — erhöhte die Last auf genau diesen Punkt.
Der Ausweg über eine geschlossene Marketing-Suite hätte das Problem verschoben, nicht gelöst: hohe Lizenzkosten pro Nutzer bei einem Portal, das gerade von vielen gelegentlichen Nutzern lebensoll; ein Datenmodell, das sich nach dem Hersteller richtet statt nach den Siemens-Prozessen; und eine Abhängigkeit, die sich nach drei Jahren nicht mehr ohne Weiteres auflösen lässt.
i-edit macht die Werbemittelproduktion vom Engpass zur Selbstbedienung
i-edit ist ein browserbasiertes Marketing-Portal, das die Werbemittelproduktion vom Engpass zur Selbstbedienung macht. Statt Anfragen an die Zentrale zu stellen, öffnen Nutzer eine Vorlage im Browser, passen die freigegebenen Bereiche an und erzeugen ein produktionsfertiges Ergebnis — in wenigen Minuten.
Zentrale Funktionen
„Wir haben nicht nur einen Prozess beschleunigt — wir haben ihn aus der Zentraleherausgelöst. Unsere Einheiten weltweit erzeugen ihre Werbemittel heute selbst, in Stundenstatt Wochen, und wir müssen dabei nicht mehr über die Marke wachen. Das übernimmt dasSystem.”
[Vorname Nachname], [Position], Siemens [Einheit]
Best-of-Breed statt Monolith
Die architektonische Grundentscheidung bei i-edit war, keine geschlossene Marketing-Suite einzuführen. Stattdessen setzt die Lösung auf spezialisierte Komponenten, die über offene Schnittstellen zusammenarbeiten — jede für genau das eingesetzt, was sie am besten kann.

Messbare Ergebnisse
| Durchlauf | [von X Tagen auf Y Stunden] | [von X Tagen auf Y Stunden] |
| Branche | Industrie & Technologie | Column 3 Value 2 |
| Leistung | Marketing-Portal / Web-to-Print, Self-Service, Konzeption, Implementierung, laufender Betrieb | Column 3 Value 3 |
| Projektlaufzeit | Start 2017 – heute | Column 3 Value 4 |
| Rollout | 45 Länder · 107 Sprachen · über 10.000 Nutzer | Column 3 Value 5 |
| Kern-Technologie | One2Edit / Brandguardian, Java, Spring Boot, angularjs | Column 3 Value 6 |
| Integrationen | AEM-Anbindung, SSO/Azure AD, Übersetzungs-Workflow, Shop-Integration | Column 3 Value 7 |
| Betriebsmodell | On-Premise / EU-Hosting | Column 3 Value 8 |
| Rolle arborsysDGM | Beratung, technische Umsetzung / Implementierung, Template-Engineering, Betrieb & Support | Column 3 Value 9 |
Qualitative Formulierungen — falls harte Zahlen nicht freigegeben werden
Skalierbarkeit
Der eigentliche Effekt zeigt sich nicht am Tag der Einführung, sondern beim nächstenWachstumsschritt. Ein neues Land, eine neue Produktlinie, ein zusätzlicher Vertriebspartnerbedeuten in i-edit: eine Vorlage anlegen, Rechte vergeben, fertig. Der Aufwand pro zusätzlicherEinheit ist nahezu konstant — während er im alten Prozess linear mitgewachsen wäre.
Damit hat sich die entscheidende Größe verändert: Reichweite ist nicht mehr das, was sich daszentrale Team leisten kann.


