Referenz

Ein Portal,
tausend Werbemittel.

Wie Siemens die letzte Meile zum Vertriebspartner automatisiert hat.

Mit i-edit erhalten Siemens-Einheiten und Vertriebspartner ein browserbasiertes Portal, in dem sie Werbemittel selbst anpassen, übersetzen und produktionsfertig ausgeben — innerhalb der Leitplanken des Corporate Design, ohne DTP-Kenntnisse und ohne Rückfrage bei der Zentrale.

Kunde & Branche

Siemens — Technologiekonzern, Industrie & Infrastruktur. Ein weltweit agierender Konzern mit dezentralen Marketing-Einheiten, hunderten Vertriebs- und Partnerorganisationen und einem Corporate Design, das in jedem Land, in jeder Sprache und in jedem Format identisch aussehen muss.

Kunde Siemens
Branche Industrie & Technologie
Leistung Marketing-Portal / Web-to-Print, Self-Service, Konzeption, Implementierung, laufender Betrieb
Projektlaufzeit Start 2017 – heute
Rollout 45 Länder · 107 Sprachen · über 10.000 Nutzer
Kern-Technologie One2Edit / Brandguardian, Java, Spring Boot, angularjs
Integrationen AEM-Anbindung, SSO/Azure AD, Übersetzungs-Workflow, Shop-Integration
Betriebsmodell On-Premise / EU-Hosting
Rolle arborsysDGM Beratung, technische Umsetzung / Implementierung, Template-Engineering, Betrieb & Support

Die Ausgangslage

Werbemittel als Nadelöhr

Ein global aufgestelltes Marketing hat ein strukturelles Problem: Die Zentrale besitzt die Marke, aber die Vertriebseinheiten vor Ort brauchen das Material. Zwischen beiden lag bei Siemens ein Prozess, der mit jedem zusätzlichen Land, Produkt und Kanal teurer wurde.

Was den Prozess ausgebremst hat:

Jede Anpassung lief über die Zentrale.

Jede Anpassung lief über die Zentrale.

Ein geänderter Ansprechpartner, eine lokale Telefonnummer, eine übersetzte Headline — jede noch so kleine Änderung erzeugte ein Ticket, eine Agenturbeauftragung oder eine Layoutschleife. Wartezeiten von mehreren Tagen bis Wochen waren die Regel, nicht die Ausnahme.

Werbemittel entstanden dezentral neu, statt wiederverwendet zu werden.

Werbemittel entstanden dezentral neu, statt wiederverwendet zu werden.

Wo der offizielle Weg zu langsam war, halfen sich Einheiten selbst: mit eigenen PowerPoint-Nachbauten, umgestalteten PDFs und lokalen Dienstleistern. Das Ergebnis war nicht nur Doppelarbeit, sondern ein schleichender Verlust an Markenkonsistenz.

Kein Überblick über den Bestand.

Kein Überblick über den Bestand.

Welche Fassung eines Datenblatts ist aktuell? Wo liegt die freigegebene Bildversion? Ohne zentrale Ablage mit verbindlichem Status entstand ein Suchaufwand, der in keiner Projektkalkulation auftaucht — und trotzdem jeden Tag Zeit kostet.

Markensicherheit war Handarbeit.

Markensicherheit war Handarbeit.

Die Einhaltung des Corporate Design hing an Menschen, die jedes Dokument prüften. Das skaliert bis zu einer bestimmten Menge — und danach nicht mehr.

Warum das alte Setup an seine Grenzen stieß

Der Engpass war nicht mangelnde Sorgfalt, sondern die Architektur des Prozesses selbst: Kreation, Freigabe und Produktion lagen an einem einzigen zentralen Punkt. Jede Wachstumsbewegung — ein neues Land, eine neue Produktlinie, ein zusätzlicher Kanal — erhöhte die Last auf genau diesen Punkt.

Der Ausweg über eine geschlossene Marketing-Suite hätte das Problem verschoben, nicht gelöst: hohe Lizenzkosten pro Nutzer bei einem Portal, das gerade von vielen gelegentlichen Nutzern lebensoll; ein Datenmodell, das sich nach dem Hersteller richtet statt nach den Siemens-Prozessen; und eine Abhängigkeit, die sich nach drei Jahren nicht mehr ohne Weiteres auflösen lässt.

Die Lösung

i-edit macht die Werbemittelproduktion vom Engpass zur Selbstbedienung

i-edit ist ein browserbasiertes Marketing-Portal, das die Werbemittelproduktion vom Engpass zur Selbstbedienung macht. Statt Anfragen an die Zentrale zu stellen, öffnen Nutzer eine Vorlage im Browser, passen die freigegebenen Bereiche an und erzeugen ein produktionsfertiges Ergebnis — in wenigen Minuten.

Zentrale Funktionen

Ein Portal, das nur die Zentrale entlastet, wird nicht genutzt. i-edit ist deshalb auf die Nutzer ausgelegt, die es am seltensten öffnen: Vertriebspartner und lokale Marketing-Verantwortliche, die vielleicht viermal im Jahr ein Werbemittel brauchen.

Für diese Gruppe gilt: keine Einarbeitung, keine Handbücher, kein Softwarewissen. Wer die Vorlage öffnet, sieht sofort, was er ändern kann — und kann nichts kaputt machen. Das Ergebnis ist markensicher, weil es gar nicht anders sein kann.

Das zentrale Marketing-Team wiederum wechselt die Rolle: weg von der Ausführung einzelner Anfragen, hin zur Gestaltung des Systems. Wer die Vorlagen kontrolliert, kontrolliert die Marke — ohne jedes Dokument einzeln zu prüfen.

„Wir haben nicht nur einen Prozess beschleunigt — wir haben ihn aus der Zentraleherausgelöst. Unsere Einheiten weltweit erzeugen ihre Werbemittel heute selbst, in Stundenstatt Wochen, und wir müssen dabei nicht mehr über die Marke wachen. Das übernimmt dasSystem.”

[Vorname Nachname], [Position], Siemens [Einheit] 

Architektur & Technologie-Strategie

Best-of-Breed statt Monolith

Die architektonische Grundentscheidung bei i-edit war, keine geschlossene Marketing-Suite einzuführen. Stattdessen setzt die Lösung auf spezialisierte Komponenten, die über offene Schnittstellen zusammenarbeiten — jede für genau das eingesetzt, was sie am besten kann.

Die Daten bleiben beim Kunden.

Produktdaten, Assets und Werbemittel liegen dort, wo Siemens sie haben will — On-Premise / im EU-Hosting. Das Portal ist der Zugriffsweg, nicht der Eigentümer der Daten.

Austauschbarkeit statt Abhängigkeit.

Weil die Komponenten über definierte Schnittstellen gekoppelt sind, lässt sich jede einzelne ersetzen, ohne das Gesamtsystem neu zu bauen. Kein Punkt der Architektur ist so tief verdrahtet, dass ein Wechsel unbezahlbar würde.

Anpassung an den Prozess, nicht umgekehrt.

Standardsuiten bringen ein Prozessmodell mit. Weicht die Realität davon ab, folgt Customizing — oder der Prozess wird an die Software angepasst. Der komponentenbasierte Ansatz dreht das um: Die Architektur folgt den Siemens-Prozessen.

Kostenstruktur passend zum Nutzungsprofil.

Ein Portal für viele Gelegenheitsnutzer verträgt keine Lizenzlogik, die pro Kopf abrechnet. Die gewählte Architektur macht Reichweite bezahlbar.

Messbare Ergebnisse

Durchlauf [von X Tagen auf Y Stunden] [von X Tagen auf Y Stunden]
Branche Industrie & Technologie Column 3 Value 2
Leistung Marketing-Portal / Web-to-Print, Self-Service, Konzeption, Implementierung, laufender Betrieb Column 3 Value 3
Projektlaufzeit Start 2017 – heute Column 3 Value 4
Rollout 45 Länder · 107 Sprachen · über 10.000 Nutzer Column 3 Value 5
Kern-Technologie One2Edit / Brandguardian, Java, Spring Boot, angularjs Column 3 Value 6
Integrationen AEM-Anbindung, SSO/Azure AD, Übersetzungs-Workflow, Shop-Integration Column 3 Value 7
Betriebsmodell On-Premise / EU-Hosting Column 3 Value 8
Rolle arborsysDGM Beratung, technische Umsetzung / Implementierung, Template-Engineering, Betrieb & Support Column 3 Value 9

Qualitative Formulierungen — falls harte Zahlen nicht freigegeben werden

  • „Werbemittel, die vorher Tage in der Abstimmung lagen, entstehen heute in einer Mittagspause.”
  • „Das zentrale Team beantwortet keine Einzelanfragen mehr — es pflegt die Vorlagen, aus denensich alle bedienen.”
  • „Markenkonformität ist keine Prüfaufgabe mehr. Was das Portal ausgibt, ist im CorporateDesign — anders geht es nicht.”

Skalierbarkeit

Der eigentliche Effekt zeigt sich nicht am Tag der Einführung, sondern beim nächstenWachstumsschritt. Ein neues Land, eine neue Produktlinie, ein zusätzlicher Vertriebspartnerbedeuten in i-edit: eine Vorlage anlegen, Rechte vergeben, fertig. Der Aufwand pro zusätzlicherEinheit ist nahezu konstant — während er im alten Prozess linear mitgewachsen wäre.
Damit hat sich die entscheidende Größe verändert: Reichweite ist nicht mehr das, was sich daszentrale Team leisten kann.

Ich berate sie gerne

Jedes Unternehmen ist anders. Nach 15 Jahren in der Produktkommunikation helfe ich Ihnen, die richtige Lösung zu finden — ohne Druck, ohne Standard-Pakete.